Diese Pflege macht Hund und Katze glücklich

Hund und Katze sind Deutschlands absolute Lieblingstiere, zu Recht wie ich finde. Ein Leben ohne sie kann und will ich mir gar nicht vorstellen. Zuviel würde ich vermissen. Dieses Glücksgefühl, wenn ich mit lautem Gebell begrüßt werde oder wenn die Katze anfängt zu schnurren, das ist für mich einfach pure Entspannung. Aber was steht eigentlich auf dem Verwöhnprogramm der beliebten Vierbeiner? Wie sieht ihre optimale Pflege aus? Ich habe mich dafür bei Experten und erfahrenen Haltern umgehört und die besten Tipps für Sie notiert:

Zu Beginn fand ich heraus, dass die Pflegebedürfnisse von Tieren stark von dem menschlichen abweichen! Weniger ist hier oft mehr. Eine Katze zu baden, sie wohlmöglich noch mit Parfum zu besprühen oder sie mit einem Wattestäbchen zu traktieren, ist schlichtweg Tierquälerei. Genauso, wie die Vierbeiner mit Süßigkeiten belohnen zu wollen. Ein artgerechtes Futter, reich an wichtigen Nährstoffen, das ist der Pflegetipp Nummer eins, denn auch bei Tieren kommt die Schönheit von innen. Laut Stiftung Warentest haben die Produkte aus der PURINA PRO PLAN Hund und der PURINA PRO PLAN Katze Reihe ein „hervorragendes Nährstoffprofil“. Das richtige Futter erhält und schützt die Gesundheit. Nebenbei lässt es auch das Fell schön glänzen.

Apropos Fell. Fell ist nicht gleich Fell. Da Katzen und Hunde je nach Rasse verschieden langes Fell besitzen, gilt es auch die unterschiedlichen Pflegebedürfnisse zu beachten. Die Faustregel besagt hierbei: Je länger das Haarkleid, desto mehr Zeit sollte man sich dem Kämmen und Bürsten widmen. Dabei ist es bei Langhaarkatzen im Gegensatz zu ihren kurzhaarigen Artgenossen förderlich sie zunächst gegen den Strich zu bürsten. So werden die dichten feinen Wollhaare entwirrt. Damit Ihre Katze wieder ordentlich aussieht, sollten Sie sie am Ende natürlich wie gewohnt mit dem Strich bürsten. Egal ob kurzes oder langes Fell, generell sollte sich jeder Hundehalter mindestens zehn Minuten am Tag Zeit für die Fellpflege seines treuen Gefährten nehmen. Das führt zu einem seidig-glatten Ergebnis und bietet Ihnen die Möglichkeit nach möglichen Hautveränderungen oder Parasiten Ausschau zu halten. Auch gut: Das regelmäßige Bürsten hilft bei Katze und Hund das Haaren stark zu reduzieren.

Das richtige Werkzeug bei der Pflege scheint für das Wohlergehen der Tiere sehr wichtig zu sein. Ein grobzahniger Kamm ist etwas für Langhaarhunde, während für einen kurzhaarigen Hund eine grobe Bürste ausreicht. Bei empfindlichen Tieren sind ein Pflegehandschuh und eine Gummibürste die beste Wahl. Katzenfreunde sollten sich unbedingt einen speziellen Flohkamm zulegen und sich für die langhaarigen Rassen neben einer Bürste eine Pflegeausstattung aus unterschiedlich langen Zähnen und Borsten zulegen, damit alle Fellschichten erreicht werden.

Die Kontrolle der Krallen und Pfoten sollte man nicht vergessen. Gerade bei langhaarigen Hunden müssen Sie regelmäßig die Füße untersuchen und sie von Fellknoten oder Fremdkörpern befreien. Durch das Abwetzen ihrer Krallen sorgt die Katze schon allein für Ihre Pediküre. Deshalb ist ein Kratzbaum gerade für Stubentiger ein Muss. Hören Sie beim Gang Ihrer Katze ein klapperndes Geräusch, ist das ein Zeichen für zu lange Krallen. Dann sollten Sie zum Tierarzt gehen und sich das Krallenkürzen fachmännisch zeigen lassen.

Jetzt nur noch für genügend Abwechslung sorgen und schon ist Ihr Hund oder Ihre Katze rundum glücklich.

Ein Beitrag von: Michaela Faust (14.05.2012)