Am Arbeitsplatz auf den Hund gekommen

PURINA ist seit über 80 Jahren führend im wissenschaftlichen Fortschritt bei Tierpflege und Tierernährung. Für PURINA steht das Wohl unserer Hunde und Katzen an erster Stelle – auch am Arbeitsplatz.
Wir haben Daniela Pohl von PURINA gefragt, wie das mit den tierischen Kollegen so abläuft.

Seit wann darf man bei PURINA seinen Hund mitbringen und wer hat das entschieden?

Jean Grunenwald hat seit dem Jahr 2009 den Posten des Geschäftsführers von Nestlé PURINA PetCare Deutschland inne. Er brachte die Idee, die Hunde unserer MitarbeiterInnen zum Standort zuzulassen aus Amerika mit. Seit Mai 2009 ist diese Regelung offiziell.

Wie viele MitarbeiterInnen nutzen diese Möglichkeit in der Zentrale?

Inzwischen sind es ca. 15 MitarbeiterInnen, die diese Möglichkeit ganz zur Freude ihrer Hunde regelmäßig nutzen.

Was sind Ihrer Meinung nach die Vorzüge dieser Möglichkeit?

Zum einen bieten wir unseren MitarbeiterInnen die Möglichkeit, eine bessere Balance zwischen Arbeits- und Privatleben zu erreichen, indem sie ihr Haustier mitbringen können. Zum anderen stellt die Leidenschaft für Haustiere einen maßgeblichen Aspekt der Unternehmenskultur von Nestlé PURINA dar. Durch die Anwesenheit der Tiere wird diese Kultur zum Leben erweckt.

Gibt es Veränderungen im Team bezüglich der Atmosphäre?

Es entsteht eine sehr entspannte Atmosphäre, indem sich Hunde in den Büros bewegen. Plötzlich hat das Team ein neues Mitglied – mit vier Beinen und einer feuchten Schnauze. Das macht immer gute Stimmung.

Gibt es auch negative Erfahrungen? Z.B. dass jemand plötzlich eine Tierhaarallergie bekommen hat?

Nein, bisher gab es glücklicherweise keine Zwischenfälle, die uns dazu gezwungen hätten, das Konzept in Frage zu stellen.

Wird den Hunden nicht langweilig an so einem Arbeitstag?

Nein, Langeweile stellt bei den vierbeinigen Kollegen kein Problem dar. Als Hersteller von Heimtiernahrung haben wir vor einigen Wochen einen Agility Park für die Hunde unserer MitarbeiterInnen installiert. Von vielen Kollegen/- innen wird er bereits regelmäßig genutzt. Die Mittagspausen sind immer als Zeit für die Hunde geblockt. Außerdem ist so ein felliger Kollege in der Regel Zentrum aller Aufmerksamkeit und wird mit Zuneigung überschüttet, da die meisten MitarbeiterInnen von Nestlé PURINA sehr tierlieb sind. Langeweile kommt da nicht auf.

Was wird gemacht, wenn sich zwei Hunde nicht verstehen?

Bisher hatten wir eine solche Situation noch nicht. Aber die Konsequenz wäre in diesem Fall ganz klar: Wenn zwei Hunde sich nicht „riechen“ können und dies auch durch ihr Verhalten zeigen, müssen beide zu Hause bleiben.

Vielen Dank für das Interview!

Ein Beitrag von: Frau Sabrowsky (29.05.2012)