Aphrodisiaka – Zwischen Sinnlichkeit, Fantasie und Mythos

Sie sind frisch verliebt oder möchten Ihrer Liebe neuen Schwung geben? Was liegt da näher als ein romantisches Abendessen zu zweit? Wer ein besonders raffiniertes Menü zaubern will, serviert seiner oder seinem Liebsten ein Essen mit Austern, Spargel, Ingwer oder Chili. Diesen wird eine lustfördernde Wirkung nachgesagt. Wissenschaftlich belegt ist das kaum. Ein gut ausgewähltes und liebevoll angerichtetes Menü regt dennoch die Sinne an.

Bereits seit Jahrtausenden versuchen Verliebte, der Leidenschaft mit speziellen Lebensmitteln, Kräutern oder Getränken auf die Sprünge zu helfen. Die anregende Wirkung von Lebensmitteln geht – soweit sie überhaupt erwiesen ist – meist auf die so genannten sekundäre Pflanzenstoffe zurück. Zu ihnen gehören ätherische Öle, die wie beim Sellerie die Sinne anregen sollen und wie beim scharf schmeckenden Capsaicin im Chili durchblutungsfördernd wirken sollen Austern und Venusmuscheln regen über Form und Name die Fantasie an. Bestimmte Nährstoffe sollen zudem belebend wirken und so die Stimmung anregen.

Wählen Sie für Ihr Menü am besten Zutaten, die in kräftigen Farben leuchten (z. B. buntes Gemüse) oder aromatisch duften (z. B. Kräuter und Gewürze). Machen Sie das Dinner zum Sinneserlebnis! Geeignete Zutaten sind zum Beispiel bunte Paprika, Chili, Thymian, frische Petersilie oder Ingwer. Dabei müssen sie gar keine ausgefallenen Gerichte zaubern. Ein Nudelgericht lässt sich wunderbar mit Kräutern oder exotischen Gewürzen aufpeppen. Richten Sie das Ganze appetitlich an, denn das Auge isst ja bekanntlich mit. Eine stilvolle Tischdecke, passende Servietten und Kerzenleuchter sorgen für das passende Ambiente und eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Zu einem romantischen Menü gehört natürlich auch das passende Getränk. Der Klassiker ist ein guter Rot- oder Weißwein. Ein Glas Prosecco vorneweg wirkt zusätzlich anregend. Zu viel Alkohol trübt allerdings die Sinne. Ein alkoholfreier Cocktail ist daher eine fantasievolle Alternative. Werden Sie kreativ - schließlich geht es bei der Verwendung von Aphrodisiaka vor allem um die symbolische Bedeutung. Als Basis eignen sich Fruchtsäfte, zum Beispiel aus Erdbeeren, Feigen oder Granatäpfeln. Der Apfel dient als Symbolfrucht der griechischen Liebesgöttin Aphrodite. Garnieren Sie das Glas mit Fruchtscheiben oder Minzeblättern. Eine Prise Vanille, Zimt oder Muskatnuss gibt dem Cocktail eine exotische Note und regt die Sinne an.

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Ein Beitrag von: Dr. Elke Arms (01.02.2012)