Essen für die Schönheit

Zur Schönheit trägt nicht nur die individuelle Ausstrahlung eines Menschen bei. Auch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie ein gesunder Lebensstil sorgen für gesunde Haut, schöne Fingernägel und glänzende Haare sowie ein Gewicht zum Wohlfühlen.

Möchten Sie Ihrer Haut etwas Gutes tun?
Dann sind Lebensmittel, die Vitamin A enthalten, genau das Richtige! Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, d. h. für die Wirksamkeit ist es unerlässlich, das Lebensmittel mit etwas Fett zuzubereiten und zu verzehren. Vitamin A steckt in  Butter, Margarine, Eigelb und Milch. Es findet sich aber auch in knackigen Karotten, saftigem Grünkohl oder leckererem Spinat. Diese Lebensmittel enthalten besonders viel ß-Carotin, eine Vorstufe des Vitamin A. ß-Carotin wirkt außerdem als Antioxidans, d. h. es kann zellschädigende freie Radikale außer Gefecht setzen.

Wie Wissenschaftler der Universitäten St. Andrews und Bristol kürzlich herausgefunden haben, können spezielle Pflanzenstoffe, die sogenannten Carotinoide wie ß-Carotin, (auch enthalten z. B. in Broccoli, roter Paprika, Rosenkohl, Spinat, Aprikosen, Grapefruit, Papaya, Hühnerei) zur Pigmentierung der Haut und einem gesundem Aussehen beitragen. Der Verzehr von carotinoidhaltigem Gemüse kann helfen, der Haut einen natürlichen, leicht gebräunten Teint zu verleihen.

Für eine schöne Haut können  auch niacinhaltige Lebensmittel einen Beitrag leisten. Niacin  ist ein Vitamin der B-Gruppe und Bestandteil von wichtigen Enzymen für den Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fettsäuren und Aminosäuren. Mageres Fleisch, Fisch und Milch haben einen hohen Gehalt an diesem Vitamin und auch Brot, Backwaren und Kartoffeln tragen zur Versorgung bei.
Drei leckere Rezepte,  die die oben genannten Lebensmittel enthalten sind Pfannengemüse, Schwarzwurzel-Spinat-Gratin oder Grünkohlsuppe.

Feste, gesunde Fingernägel und schöne Haare – wer wünscht sich das nicht?
Natürlich ist hier eine gute Pflege notwendig, aber auch wichtige Nährstoffe können helfen. Wussten Sie, dass die Vitamine B1 und B2 Fingernägeln und Haaren gut tun? Lieferanten von Vitamin B1 sind beispielsweise: Schweinefleisch, Scholle und Thunfisch, Haferflocken, Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen, sowie Kartoffeln. Vitamin B2 ist hauptsächlich in Milch und Milchprodukten, Fleisch, Fisch, Eiern und Vollkornprodukten sowie Gemüse wie Mangold, Rosenkohl oder Rucola enthalten.

Wer viel von diesen Vitaminen zu sich nehmen möchte, der sollte unbedingt bei der Zubereitung darauf achten, dass er die Lebensmittel nur so lange erhitzt wie nötig: Die beiden Vitamine sind sehr hitzeempfindlich so dass es bei falscher Zubereitung es zu hohen Vitaminverlusten kommen kann. Besonders schonend können Sie die Lebensmittel unter Wasserdampf garen oder Sie braten sie nur kurz an. 
Greifen Sie aber auch bei rohem Obst und Gemüse öfter zu!

Haben Sie zum Beispiel schon mal eine Orientalische Joghurt-Suppe oder Spaghetti mit Thunfischsoße probiert?

Greifen Sie zu Lebensmitteln für die schlanke Linie
Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung im Sinne der Ernährungspyramide kann maßgeblich dazu beitragen, dass Sie Ihr Wohlfühlgewicht erreichen beziehungsweise halten. Essen Sie nach dem Motto "5 am Tag". Verzehren Sie zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse täglich. Denn Gemüse und Obst enthalten vergleichsweise wenige Kalorien. Greifen Sie auch bevorzugt zu Vollkornprodukten, diese sind reich an Ballaststoffen und können dabei helfen, die Darmtätigkeit anzuregen und auf natürlichem Weg zu einer geregelten Verdauung beizutragen. 

Trinken Sie genügend Wasser?
Natürlich dürfen Sie auch das Trinken nicht vergessen! Mindestens 1,5 bis 2 Liter täglich sollten es sein. Die besten Durstlöscher sind Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Fruchtsaftschorlen im Mischverhältnis 1/3 Saft zu 2/3 Wasser. Regelmäßiges Trinken ist beim Abnehmen besonders wichtig, da der Körper Flüssigkeit braucht, um Abbauprodukte ausscheiden zu können.

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema haben, stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung!

Ein Beitrag von: Dr. Elke Arms (30.07.2012)