Gesund und ausgewogen: So sieht das perfekte Frühstück aus!

Die Sommerferien sind vorbei. Bevor es jetzt in den Kindergarten, die Schule oder ins Büro geht, wird  gemeinsam gefrühstückt. Einen guten Start in den Tag hat die ganze Familie mit einem leckeren und vielseitigen Frühstück. In der Nacht verbrennt der Körper Energie und benötigt deswegen am Morgen die richtige Ernährung, um den Tag kraftvoll zu beginnen.

Doch was ist überhaupt ein gutes Frühstück und was stärkt uns besonders?
Die erste Mahlzeit am Tag sollte folgende vier Bausteine enthalten: Milch oder ein Milchprodukt, Obst oder Gemüse, Brot oder Getreideflocken – möglichst in der Vollkornvariante – sowie ein Getränk. All diese Bestandteile sind wichtig:  Milchprodukte sorgen dafür, dass der Knochenaufbau  ausreichend Calcium bekommt. Außerdem enthält der Körper neben hochwertigem Eiweiß auch Vitamin B2 und B12. Auch ausreichende Kohlenhydrate sind von Bedeutung: Die Kohlenhydrate aus Obst, Obstsaft oder Marmelade gehen schnell ins Blut über und liefern rasch Energie. Langanhaltende Energie geben allerdings Kohlenhydrate und Ballaststoffe aus Vollkornprodukten wie Vollkornbrot und Vollkorngetreideflocken. Sie lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam, aber stetig steigen – das sorgt für dauerhafte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.

Diese vier Bausteine lassen viel Freiraum für Abwechslung beim Menü am Morgen: An einem Tag kann eine leckere Scheibe Brot mit magerer Wurst, Käse oder süßem Aufstrich mit einem Glas Milch und einen paar Apfelscheiben auf dem Frühstückstisch stehen. Am nächsten Tag gibt es dann ein leckeres Müsli mit kleingeschnittenen Obst und etwas Joghurt dazu. Als Getränk eignen sich vor allem kalorienarme Durstlöscher wie Mineralwasser, ungesüßter Kräuter- und Früchtetee oder dünne Saftschorlen im Mischverhältnis 1/3 Saft zu 2/3 Wasser.

Das Frühstück kann ein richtiges Familienritual sein. Das ist vor allem für Familien mit Kindern wichtig. Gerade aufgewacht, fällt es nicht unbedingt jedem leicht gleich eine Mahlzeit einzunehmen. Hektik am Morgen kann ein Appetitskiller sein. Deswegen ist es wichtig, am Morgen genügend Zeit einzuplanen, um den Tag nicht zu abrupt zu beginnen.  

Wenn Ihr Kind nicht gerne morgens isst, kann es helfen, wenn Sie es bei der Frühstückszubereitung mit einbeziehen. Selbstgemachtes schmeckt bekanntlich ja immer besser, das selbstgeschmierte Frühstücksbrot deswegen auch umso mehr. Obst und Gemüse in Häppchen geschnitten sind überdies immer eine leckere Ergänzung. Bunte Abwechslung ist ebenfalls gut für den morgendlichen Appetit: Überraschen Sie Ihre Familie öfter mal mit einem neuen Brotaufstrich oder einer neuen Müslisorte.

Das Pausenbrot für das zweite Frühstück am Morgen ist für Kinder ebenfalls wichtig: es gibt ihnen wieder ausreichend Kraft, um sich auf den weiteren Unterricht zu konzentrieren. Ein idealer Snack für die Schulpause ist deshalb beispielsweise ein belegtes Vollkornbrot. Kleine Frühstücksmuffel, die zuhause am Frühstückstisch noch keinen Appetit haben, essen oder trinken morgens nur eine Kleinigkeit, verlegen das Hauptfrühstück auf später und bekommen ein reichhaltigeres Pausenbrot mit in den Kindergarten oder die Schule.

Was steht bei Ihnen zu Hause am liebsten auf dem Frühstückstisch? Verraten Sie uns, wie Sie am besten in den Tag starten!

Ein Beitrag von: Dr. Elke Arms (15.08.2012)