Collage aus Bildern von der Reise nach Italien zu den Tomatenfeldern

Verantwortungsvoller Tomatenanbau in Italien

Wagner setzt auf Biodiversität: Im Juni hatten Niclas Reuter und Georgia Post vom Nestlé Verbraucherbeirat gemeinsam mit einer kleinen Reisegruppe die Chance, einen Blick auf den Tomatenanbau von Wagner zu werfen. Besucht wurden u.a. Alessandro Squeri, Sales Manager, beim Tomatenzulieferer Steriltom und der Tomatenbauer Francesco Bassanoni. Mit von der Partie waren neben den Beiräten und verschiedenen Nestlé-Mitarbeitern auch Jordi Domingo Calabuig und Laura Maria Pierna von der Nicht-Regierungsorganisation Fundación Global Nature (FGN).

Bei ihrer Reise in die Region Emilia-Romagna, wo Tomaten für Wagner angebaut werden, hatten die Besucher die Möglichkeit, die Maßnahmen und auch erste Ergebnisse einer seit 2017 laufenden Initiative zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Praktiken zu begutachten. Konzeptionelle Grundlage für die Umsetzung vor Ort ist ein gemeinsam von Nestlé und der FGN erarbeitetes Handbuch für den verantwortungsvollen Anbau von Gemüse. Bereits 2015 wurden die Maßnahmen u.a. zur Stärkung der Biodiversität von MAGGI in Spanien umgesetzt.

Die Nestlé Marktplatz Redaktion war ebenfalls dabei und hat nach dem Besuch mit den Mitgliedern des Verbraucherbeirats, der FGN und mit Natalia Muñoz von Nestlé Corporate Marketing über ihre Erwartungen an die Reise und ihre Eindrücke gesprochen:

Georgia und Niclas, ihr als Verbraucherbeiräte seid der Einladung nach Italien zur Tomatenreise gefolgt. Wie war es für euch dabei zu sein?

Niclas: Ich habe mich sehr gefreut, dass ich als neues Beiratsmitglied bei der Reise dabei sein durfte. Einen Blick hinter die Kulissen zu bekommen ist immer toll. Nachhaltigkeit oder Bio kann jeder auf die Verpackung schreiben, aber einen Einblick in die Produktion erhalten, um das auch überprüfen zu können, bieten nur wenige.

Georgia: Ich finde es immer schön eine neue Perspektive aufgezeigt zu bekommen. Als dann die Anfrage kam, war ich sofort begeistert. Die Tage waren für mich persönlich sehr lehrreich und intensiv. Ich hätte nicht gedacht, dass der Tomatenanbau so komplex ist.

Wart ihr denn auf etwas besonders neugierig?

Niclas: Ich wollte sehen, wie die Tomaten wachsen, wo sie wachsen und wie sie anschließend verarbeitet werden. Besonders interessiert haben mich aber die daran beteiligten Menschen und die Natur – ob beim Anbau Schaden entsteht oder welchen Schutz es gibt. Es wird ja beispielsweise auch viel Wasser verwendet.

Georgia: Mich hat vor allem interessiert, wie die Tomaten verarbeitet werden und in welchem Umfang der Anbau stattfindet. Als Verbraucher hat man davon keine Vorstellung.

Aufnahme der Teilgruppe bei Unterhaltung über die Tomatenpflanze

In den letzten zwei Tagen habt ihr viele Eindrücke gesammelt. Welchen Gesamteindruck nehmt ihr mit?

Georgia: Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die Tradition, die hier hinter den Betrieben steht und gleichermaßen die technische Innovation, die moderne Wissenschaft und IT. Alles wird im Computer errechnet, die Anbauflächen, Produktionsmengen usw. Ich finde, das führt in Verbindung mit dem Pilotprojekt zu einem interessanten Wechselspiel. Mehr Leute sollten davon erfahren, wie hervorragend das hier funktioniert.

Niclas: Ich finde das Konzept zur Förderung der Biodiversität, das hier umgesetzt wird, sehr überzeugend. Hier bietet Nestlé erste Ansätze, die Landwirtschaft umweltfreundlicher zu gestalten und setzt die dann auch wirklich um. Ich finde es toll, dass hier ein Problem aktiv angegangen wird. Eigentlich sollten Gemüse und Obst immer so produziert werden.

Wir reden jetzt gerade über Biodiversität, Nachhaltigkeit und Artenvielfalt, Natalia, du als Corporate Marketing Manager bei Nestlé, kannst uns vielleicht gemeinsam mit Jordi einen tieferen Einblick in die Bemühungen von Wagner hier vor Ort geben?

Natalia: Nestlé Wagner setzt hier in der Emilia-Romagna ein Projekt zur Förderung der Biodiversität um. Ziel ist es beispielsweise, dass die Natur und die Landwirtschaft im Einklang zueinanderstehen. Dazu werden Blühstreifen angelegt, in denen Insekten und Vögel leben. Die Artenvielfalt führt zu einem natürlichen Austausch, denn die Insekten bestäuben die Tomatenpflanzen während Fressfeinde wie Fledermäuse oder Vögel bei der Schädlingsbekämpfung helfen.

Jordi: Grundsätzlich hat jedes menschliche Handeln einen Einfluss auf die Umwelt. In der Landwirtschaft ist dieser Eingriff am schwerwiegendsten. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf Biodiversität zu achten. Wie das geht, zeigen wir bereits seit 2015 gemeinsam mit MAGGI in Spanien. Die aktuelle Initiative mit Steriltom beinhaltet auch wie wir Bienen, die ja mittlerweile stark bedroht sind, durch eine Mischbepflanzung unterstützen.

Die Initiative klingt wirklich spannend. Denkt ihr, dass das Pilotprojekt im nächsten Schritt von anderen Landwirten übernommen wird?

Jordi: Wir haben bereits jetzt gute Ergebnisse erzielt. Für Landwirte lohnt sich die Einführung auf jeden Fall, denn sie können viel über nachhaltigen Anbau lernen. Wissen, das schon verloren gegangen war in der konventionellen Landwirtschaft.

Natalia: Um qualitativ hochwertige Produkte zu erhalten, braucht man hochwertige Zutaten. Für Wagner bedeutet das, nicht nur sonnengereifte Tomaten zu verwenden, sondern Tomaten, die zudem nach hohen Standards produziert werden. Zu den angestoßenen Maßnahmen gehört neben der Unterstützung von Biodiversität auch ein nachhaltiges Wassermanagement. Das heißt, den Produzenten aufzuzeigen, wie man mit möglichst wenig Wasser den Pflanzen beim Wachsen helfen kann. Ich denke die Ansätze sind in Gänze wegweisend.

Abschließend an alle: Habt ihr noch eine Empfehlung oder einen Wunsch an Nestlé?

Gruppenbild aller Beteiligten auf den italienischen Tomatenfeldern

Niclas: Ich finde wirklich gut, dass Nestlé hier mitdenkt und erkannt hat, dass Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft eine Rolle spielen muss und dass wir so unseren Planeten nicht weiter ausnutzen können.

Jordi: Biodiversität ist extrem wichtig und wir alle profitieren davon. Dieses Projekt hier zeigt, wie wir Wasserverschwendung, Bodenerosion oder Bienensterben aktiv entgegentreten können.

Georgia: Ich finde, dass die Arbeit von Wagner und Fundación Global Nature Schule machen sollte.

Natalia: Die Einbeziehung des Verbraucherbeirats und von NGOs ist für mich eine gute Sache, weil wir so direktes Feedback für unsere Bemühungen bekommen. Und das können wir dann auch gleich umsetzen.

Mehr Informationen zum Tomatenanbau von Wagner findet ihr hier.

Kurz vorgestellt:

Niclas Reuter

Niclas Reuter ist seit 2018 Mitglied des 18-köpfigen Nestlé Verbraucherbeirats. Als Teil der neuen Generation unterstützt er zukünftig die Initiative „Nestlé in der Gesellschaft“ als Rat- und Impulsgeber.


Georgia Post

Georgia Post ist seit Beginn an beim Verbraucherbeirat dabei und kann so auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus den letzten Amtszeiten zurückgreifen.