Ein spannender Tag im Maggi-Werk Lüdinghausen.

Um neun Uhr morgens an einem sonnigen Samstagmorgen standen etwa 40 erwartungsfrohe Menschen vor dem Eingang zum Maggi-Werk im münsterländischen Lüdinghausen. Der „Tag der Qualität“ war angesagt und dafür konnte man sich bei den örtlichen Tageszeitungen bewerben. Auch eine Gruppe Foodblogger aus ganz Deutschland nahm auf Einladung von Nestlé an der Veranstaltung teil (z.B. dermutanderer.de).

Ja, und dann hatte Nestlé es auch noch kurzfristig möglich gemacht, dass ich mit meinem Mann zusammen einen Blick hinter die Kulissen des Maggi-Werks werfen durfte. Das Werk in Lüdinghausen westlich von Münster konnte vor wenigen Wochen seinen 50. Geburtstag feiern und stellt vor allem Maggi-Fix-Produkte, Saucen, 5-Minuten-Terrinen und Nudeln her. Personalleiter Thorsten Schulze begrüßte die Gäste und gab einen Überblick über Hygiene- und Sicherheitsvorschriften, das muss sein! Ein Film gab einen Einblick in die Bereiche von Q4 und dabei tauchten auch einige dem Verbraucherbeirat gut bekannte Personen auf: Dr. Fricke, Dr. Hertlein und Frau Neubert, um nur einige zu nennen, erläuterten das Konzept und die Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Anschließend mussten wir uns natürlich gemäß den Hygienevorschriften mit Kittel und Haube einkleiden, bevor der Werksrundgang beginnen konnte.

In drei Gruppen gingen wir auf Entdeckungsreise durch das Gelände und sahen zuerst die Teigwarenherstellung, die für alle Maggi-Produkte am Standort Lüdinghausen stattfindet. Mit den hergestellten Nudeln in vielen Formen und Qualitäten wird auch das Maggi-Werk in Singen beliefert. In der Mischerei werden die Zutaten abgewogen und mit riesigen Quirlen vermengt, dabei muss besonders auf die immer gleiche Zusammensetzung der Produkte geachtet werden. Eine stetige Qualitätskontrolle ist natürlich wichtig. Ziemlich laut ging es in der Verpackungsabteilung her, denn dort arbeiten vollautomatische Maschinen, die die Produkte in die entsprechenden Behältnisse füllen. Wie überall aber geht es nicht ohne Menschen, denn auch dort wird Kontrolle groß geschrieben. Abschließend konnten wir einen Blick in die Qualitätsabteilung werfen. Unter Leitung einer Ökotrophologin werden alle hergestellten Produkte noch einmal von extra geschultem Personal mehrfach täglich verkostet. Nur so kann man den hohen Standard halten.

Die einzelnen Stationen hatten sich sehr gut auf die Besucher vorbereitet. Überall war die Q4-Übersicht auf großen Plakaten zu sehen und wurde im Zusammenhang mit dem jeweiligen Produktionsschritt erläutert. Mitarbeiter aus den einzelnen Abteilungen erklärten ihre Aufgaben und standen für Fragen zur Verfügung. Auch wenn das Werk schon 50 Jahre „auf dem Buckel“ hat, so wird es doch laufend auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Ständig werden Maschinen erneuert und Wasser- und Stromverbrauch optimiert. Die Anzahl der Arbeitsunfälle konnte durch diverse Maßnahmen auf einen extrem niedrigen Stand gesenkt werden.

Nach einem leckeren Mittagessen in der Kantine – natürlich mit Maggi-Produkten – stand die Werksleitung noch für die zahlreichen Fragen zur Verfügung. Beim Abschlussfoto waren sich alle Besucher einig: Eine tolle Sache, im Maggi-Werk hinter die Kulissen schauen zu können!

Kurz vorgestellt:

Mathildis Schmitz ist seit 2013 Mitglied des 25-köpfigen Nestlé Verbraucherbeirats und unterstützt die Nestlé Qualitätsinitiative als Rat- und Impulsgeberin.