Die Ergebnisse der Beiratsarbeit.

Der Nestlé Verbraucherbeirat widmet sich in seiner Arbeit verschiedenen Produkt- und Verbraucherthemen. Im Rahmen seiner Sitzungen und bei Vor-Ort-Besuchen an den Nestlé Produktionsstandorten erarbeiten die Mitglieder in verschiedenen Workshops Lösungsvorschläge zu konkreten Fragen. So nimmt der Beirat unmittelbar Einfluss auf Entscheidungen von Nestlé, beispielsweise zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, der Aufbereitung von Informationsmaterialien oder der Entwicklung von Qualitätssiegeln.
Arbeitsergebnisse 10. Sitzung

Die erste Sitzung der neuen Amtsperiode.

Anfang März 2018 fand die erste Sitzung des neu gewählten Nestlé Verbraucherbeirats in Frankfurt statt. Bei der 1. Sitzung des Beirats trafen von den insgesamt 18 Beiräten fünf der neun alten Mitglieder und neun Neu-Beiräte aufeinander. Neben einem Besuch mit Kochkurs im 2017 wiedereröffneten MAGGI Kochstudio drehten sich die zwei Sitzungstage um die Unternehmensgeschichte und -ausrichtung von Nestlé. Um einen besseren Einblick zu erhalten, konnten die Beiräte mit Top-Managern des Unternehmens sprechen und am zweiten Tag im Nestlé Competence Center bei einer Frage- und Antwortrunde aktuelle Themen diskutieren.

Die Empfehlungen u.a.:
  1. Zusammenarbeit mit Foodwaste-Apps
  2. Kim, der MAGGI Kochstudio Chatbot sollte bei WhatsApp laufen
  3. Offene Kommunikation darüber, dass alle Änderungen Zeit brauchen
  4. Einbindung von NGOs bei der Kommunikation von Wasserthemen
  5. Wasserinitiativen von Nestlé auf den Wasserflaschen kommunizieren
  6. Nach Re-Formulierung von Produktrezepturen, u.a. weniger Zucker, Booklets mit Infos über Nähr- und Inhaltsstoffe beilegen
Arbeitsergebnisse 9. Sitzung

Die neunte Sitzung.

Ende September 2017 war der Nestlé Verbraucherbeirat zu Gast bei MAGGI in Singen. Die neunte und gleichzeitig letzte Sitzung des aktuellen Beirats stand unter dem Fokus der Neuausrichtung der Marke MAGGI. An 2 Tagen konnten sich die Mitglieder umfangreich über die Entstehungsgeschichte der bekannten MAGGI-Würze informieren und erhielten Einblicke in die Produktentwicklung. Bis 2020 sollen beispielsweise alle MAGGI-Produkte zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten bestehen. Ein Workshop, eine Verkostung und eine Werksführung mit anschließenden Gesprächsrunden führten zu einem produktiven Austausch.

Die Empfehlungen u.a.:
  1. Noch transparentere Darstellung der Inhaltsstoffe auf den Produktverpackungen
  2. Die neuen Produkte sollten nicht sehr viel teurer werden
  3. Empfehlungen zur Kommunikation der neuen Produktlinie
  4. Anregung zu einer Umfrage: Was haben früherer Generationen mit Lebensmittelresten gemacht?
  5. Wünsche des Beirats: Eine Besichtigung des THOMY-Werkes zum Thema „Frische“ und ein Handbuch zur NVB-Arbeit – u.a. als Leitfaden für den neuen Verbraucherbeirat
Arbeitsergebnisse 8. Sitzung

Die achte Sitzung.

Im März 2017 traf der Verbraucherbeirat wieder im Nestlé Competence Center in Frankfurt zusammen, um mit uns die aktuellen Projekte des Nestlé Qualitätsprogramms weiter auszubauen. Diesmal standen das Pilotprojekt „Verbraucher fragen Verbraucher“ und das Thema Lebensmittelverschwendung im Fokus der Sitzung. Zwei Agendapunkte, die dem Beirat sehr am Herzen lagen und in ausführlichen Gesprächsrunden und ergebnisreichen Workshops mit Experten vertieft worden sind.

Die Empfehlungen u.a.:

  1. Projekt „Verbraucher fragen Verbraucher:
  2. Der Facebook Live Leak sollte weiter fortgeführt werden
  3. Lebensmittelverschwendung:
  4. Rechtzeitig für nachhaltige Verbraucheraufklärung sorgen
  5. Konkrete Inspirationen geben z.B. Rezepte für Reste
  6. Praktische Planungstipps für Einkäufe anbieten z.B. Apps

Die siebte Sitzung.

Ende September tagte der Nestlé Verbraucherbeirat zum siebten Mal und kam im Saarland bei Nestlé Wagner zusammen. Nach der Werksbesichtigung gab es sowohl zum Thema Wagner Sorgfaltsprinzip als auch zu den Themen verantwortungsvolle Beschaffung und Verpackung bei Wagner Pizza einen regen Austausch. Außerdem gab es an den beiden Sitzungstagen Workshops und weitere Gesprächsrunden mit Nestlé Experten zu den Themen Kaffeekapseln, Ernährungsgrundlagen sowie zur Kommunikation über die Nestlé Qualitätsinitiative. U.a. wurden diese Empfehlungen des Beirats erarbeitet:

  1. Die Salzreduktion bei Pizza stärker kommunizieren
  2. Wagner Pizza auch als „gläserne Fabrik“ präsentieren.
  3. Weitere Optimierung der Nährwertprofile.
  4. Stärkere Kommunikation über die optimierten Nährwerte.
  5. Die Innenseite der Verpackung als Informationsträger in Betracht ziehen.
  6. Das vom Beirat erarbeitete Pilotprojekt in 2017 umsetzen.

Die sechste Sitzung.

Arbeitsergebnisse 6. Sitzung

Ende März fand die sechste Sitzung des Nestlé Verbraucherbeirats im neuen Nestlé Competence Center in unserer Frankfurter Hauptzentrale statt. Neben einer interaktiven Führung standen dieses Mal vor allem verschiedene Workshops auf dem Programm. Dabei ging es u.a. um die Gestaltung der Beiratsarbeit für die zweite Amtsperiode und um verschiedene Kommunikationsansätze zum Thema Qualität, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung bei den Marken Wagner Pizza, Purina sowie bei Nestlé Cerealien. Außerdem wurde an den beiden Sitzungstagen in Gesprächsrunden mit Nestlé Experten über Nestlé Babynahrung und Tierwohl bei Herta diskutiert.

Die Empfehlungen:

  1. Die ehrenamtliche Arbeit des Beirats sollte sichtbarer für die Verbraucher werden und stärker über digitale Kanäle kommuniziert werden. Umsetzungsmöglichkeiten hierfür wurden entwickelt.
  2. Verschiedene Ansätze und Empfehlungen für die zukünftige Umsetzung des Siegels „Das Wagner Sorgfaltsprinzip“ wurden erarbeitet.
  3. Es wurden mehrere Empfehlungen zur Kommunikation der Vollkorn Garantie von Nestlé Cerealien abgegeben.
  4. Eine Gruppe des Beirats hat die vorhandenen Tierwohlstandards mit Nestlé diskutiert und die zukünftig notwendigen Standards priorisiert.
  5. In einer Gesprächsrunde mit Nestlé Experten wurde die WDR Dokumentation zum Thema „Milchpulver“ diskutiert und aus Konzern- und Verbrauchersicht bewertet.

Die fünfte Sitzung

Die Ergebnisse der ersten Amtszeit

In der letzten Sitzung der ersten Amtszeit des Nestlé Verbraucherbeirats ging es in das Kaffeewerk nach Mainz. Neben der Herstellung der Nescafé Produkte und dem Nachhaltigkeitsprogramm Nescafé Plan standen die Themen Wasser, WDR Markencheck, Produktoptimierungen sowie die Gestaltung der 2. Amtszeit im Fokus der Sitzung. Ebenfalls auf der Agenda waren die Empfehlungen aus der 1. Amtszeit, die bereits erfolgreich umgesetzt werden konnten, wie z.B.:

  1. Erweiterung des Nestlé Marktplatz um mehr Transparenz zur Qualitätsinitiative
  2. Direkter Verbraucherdialog und mehr Transparenz zu Krisenthemen durch die Twitter-Aktion „Frag Nestlé“
  3. Schulung der Verbraucherhotline zum Thema Nachhaltigkeit
  4. Hinweise auf Produktverpackungen zu Nachhaltigkeitsthemen
  5. Überarbeitung von Verpackungen zu Kalorien, Salzgehalt und Geschmacksverstärker
  6. Überarbeitung der QR-Code Startseite

Insgesamt 25 Beiratsmitglieder haben sich entschieden, ihren Sitz im Nestlé Verbraucherbeirat für eine weitere Amtszeit zu behalten, und werden in den kommenden zwei Jahren den Nestlé Verbraucherbeirat bilden. Um zukünftig intensiver an unterschiedlichen Themen arbeiten zu können, wurde entschieden, zukünftig mit dieser Beiratsgröße anstatt 32 Mitgliedern zu arbeiten.

Die vierte Sitzung

Bei der vierten Tagung des Nestlé Verbraucherbeirats standen u.a. Workshops zur „neuen Maggi Qualität“ und die Frage, wie Nestlé auch zukünftig verbraucherorientiert bleibt, auf der Agenda. Auch die Erfolge des Beiratsprojekts zu „Kaffeekapseln“ und die neue Zukunftsstudie „Wie isst Deutschland 2030? waren Themen der Sitzung.

Folgende Empfehlungen wurden in der 4. Sitzung erarbeitet:

  1. Preisänderungen sollten stärker kommuniziert werden.
  2. Der Nestlé Marktplatz sollte häufiger zu Q4 Themen aktualisiert werden.
  3. Auch zu „Krisen-Themen“ sollte Nestlé mehr kommunizieren.
  4. Kalorien, Salzgehalt und Geschmacksverstärker stets ausweisen – das sind für den Verbraucher wichtige Faktoren beim Einkauf.

Zum Thema Nachhaltigkeit

  1. Information zur Nachhaltigkeit sollten am Regal/ durch Aufsteller zugänglich gemacht werden.
  2. Die Innenseite der Verpackung könnte als Informationsfläche genutzt werden.
  3. Platz, der für Gewinnspiele gedacht ist, sollte für Werbung zu Nachhaltigkeit verwendet werden.
  4. Ein einheitliches Siegel zur Nachhaltigkeit wäre sinnvoll, derzeit ist der Verbraucher überfordert.
  5. Empfohlen wird, den Konsument einzubinden und „vom Verbraucher für Verbraucher“ zu kommunizieren.
  6. Die Webseite des QR-Code sollte optisch attraktiver und technisch simpler gestaltet werden.

Die dritte Sitzung

In der zweitägigen Sitzung des Nestlé Verbraucherbeirats drehte sich alles um die Dimensionen Sicherheit, Umwelt und Gesellschaft. In Diskussionen mit dem NGO- und Expertenbeirat und im Austausch mit Nestlé Mitarbeitern haben die Beiratsmitglieder mehrere Empfehlungen herausgearbeitet:

  1. Die Qualitätsinitiative sowie ihre Fortschritte sollten noch stärker z.B. durch Informations-Flyer, über die Produkte und beim Händler kommuniziert werden.
  2. Die Verbindung der Qualitätsinitiative mit Verkostungen in den etablierten Maggi-Kochstudios wird empfohlen.
  3. Preiserhöhungen sollten überlegt werden, wenn dadurch die Qualitätsinitiative konsequent weiterentwickelt werden kann.
  4. Konkrete Fortschritte, wie den Ausschluss von Farbmitteln in Smarties, sollten mutiger kommuniziert werden.

Die Arbeitsgruppe „Recycling von Kaffeekapseln" hat ihre Ergebnisse vorgestellt:

  1. Die Kommunikation zu Nachhaltigkeitsbestrebungen sollte über soziale Medien, durch Aufklärung an Schulen und Universitäten sowie durch Bereitstellung von Informationsmaterial verstärkt werden.
  2. Nestle sollte mehr Aufklärung zum Thema „Filterkaffee, Pads und Kapselsystem" betreiben.
  3. Das Entsorgungsdesigns von Kaffeekapseln sollte verbessert werden.

Die zweite Sitzung

Die Ergebnisse der zweiten Sitzung

Am 10. März trafen sich wieder die Mitglieder des Verbraucherbeirats zur zweiten Sitzung im Nestlé Haus in Frankfurt und diskutierten dieses Mal verschiedene Inhalte der Qualitätsdimension Ernährung. In Diskussionen und verschiedenen Gruppenarbeiten, haben die Beiratsmitglieder im Austausch mit Nestlé Mitarbeitern folgende Empfehlungen herausgearbeitet:

  1. Die Lebensmitteldeklaration auf den Packungen sollten nur relevante Informationen beinhalten: „weniger ist mehr“. Auf nicht relevante Informationen sollte verzichtet werden.
  2. Teilweise werden aber auch mehr Informationen gewünscht, zum Beispiel über die Herkunft Rohstoffen.
  3. Pizza passt in eine ausgewogene Ernährung, wenn man sie nur in Convenience- Ausnahmesituationen zu sich nimmt bzw. wenn man sie individuell portionieren könnte.
  4. Der Beirat empfahl, die Nestlé Qualitätsinitiative direkt auf den Nestlé Verpackungen zu kommunizieren.
  5. Eine Arbeitsgruppe wird das Thema „Recycling von Kaffeekapseln“ als Beiratsprojekt gemeinsam mit Nestlé Experten hinterfragen.
  6. Abschließend wurden die Schwerpunkte Umwelt und Gesellschaft als Fokusthemen für die dritte Sitzung im September festgelegt.

Die erste Sitzung

Ende September 2013 fand die erste ganztägige Sitzung des neu gegründeten Nestlé Verbraucherbeirats in der Nestlé Hauptzentrale in Frankfurt am Main statt. Insgesamt 32 Beiratsmitglieder aus ganz Deutschland trafen zusammen und diskutierten über die Nestlé Initiative „Qualität nehmen wir persönlich“. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der ersten Ergebnisse und Einschätzungen der Beiratsmitglieder.

  1. Zunächst verabschiedeten alle Teilnehmer die Leitlinien der Zusammenarbeit und der erste Nestlé Verbraucherbeirat wurde für gegründet erklärt.
  2. Dann stellte Nestlé die Qualitätsinitiative vor, die von den Beiratsmitgliedern sehr positiv aufgenommen worden ist.
  3. Die anschließenden Gruppenworkshops ergaben vor allem, dass mehr Transparenz für den Verbraucher wichtig ist. Es wurde übereinstimmend empfohlen.
  4. Starten einer Kommunikationskampagne, um den Verbraucher über die Inhalte und Ziele der Qualitätsinitiative zu informieren.
  5. Festschreibung klarer und messbarer Ziele, um den Fortschritt der Qualitätsinitiative zu ermitteln.
  6. Abschließend wurde aus den vier Qualitätsdimensionen der Initiative der Themenbereich „Ernährung“ als besonders wichtig bewertet. Die Dimension „Ernährung“ wird somit im Fokus der zweiten Sitzung des Verbraucherbeirats stehen.