VITTEL geht Hand in Hand mit dem Ökosystem.

Hans-Peter Edelbluth ist Geschäftsführer von Nestlé Waters Deutschland. Zusammen mit Christophe Klotz, Geschäftsführer des Agrivair Programms, hat er den Nestlé Verbraucherbeirat nach Vittel in Frankreich eingeladen, um sich dort gemeinsam über das Agrivair Programm zum aktiven Grundwasserschutz auszutauschen. 


Hans-Peter, Sie haben den Nestlé Verbraucherbeirat nach Vittel eingeladen. Gab es hierfür einen besonderen Anlass?

Das Agrivair Programm in Vittel ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein Unternehmen Verantwortung für seine Umwelt übernimmt und sich dafür einsetzt, dass auch alle beteiligten Parteien dasselbe Ziel verfolgen. Daher hat es uns sehr gefreut, den Nestlé Verbraucherbeirat in Vittel begrüßen zu dürfen und uns mit ihm über das Programm rund um Organic Farming und Organic Gardening austauschen zu können. Wir haben die gemeinsame Zeit genutzt, um offen über das Agrivair Programm und die Auswirkungen für Umwelt und Gesellschaft zu diskutieren.

Christophe, war es für Sie als Leiter des Agrivair Programms spannend zu sehen, wie der Nestlé Verbraucherbeirat auf das Programm und seine Entwicklungen beispielsweise in der ökologischen Landwirtschaft reagiert?

Das Agrivair Programm besteht seit über 20 Jahren in Vittel. Für uns war es natürlich sehr interessant zu beobachten, wie der Nestlé Verbraucherbeirat bei seinem ersten Besuch darauf reagieren wird. Es war schön zu sehen, dass das Interesse des Verbraucherbeirats enorm groß war und dessen Mitglieder von den Projekten sehr angetan waren. Das gab dem Team und mir die Bestätigung, dass wir etwas bewegen, was nicht nur der Umwelt zugute kommt, sondern auch positiv von der Gesellschaft wahrgenommen wird.

 

 

Hans-Peter, als Geschäftsführer von Nestlé Waters war Ihnen besonders der Austausch mit den Mitgliedern des Verbraucherbeirats wichtig. Welches Fazit ziehen Sie?

Der Nestlé Verbraucherbeirat ist ein Gremium, das Verbrauchern eine Stimme gibt. Er ist unabhängig vom Unternehmen und kann so viel objektiver an Themen herangehen. Mir hat besonders gut gefallen, dass wir mit dem Nestlé Verbraucherbeirat in einen sehr offenen, konstruktiven Dialog treten konnten, um so auch alle Facetten des Agrivair Programms, wie unter anderem die Umstellung auf biologische Landwirtschaft, vorstellen und diskutieren zu können. Auf diese Weise hoffen wir, mehr Menschen zu erreichen und Vertrauen in Nestlé herstellen zu können.

Seit mehr als 20 Jahren hat das Agrivair Programm ein fortschrittliches und verantwortungsbewusstes Verhältnis zu den elf Kommunen rund um das Einzugsgebiet aufgebaut. Wie können wir uns die Zusammenarbeit mit den beteiligten Parteien vorstellen, Christophe?

Für uns war es von Anfang an ein sehr großes Bedürfnis, dass alle beteiligten Parteien gemeinsam an einem Strang ziehen. Und das brachte Erfolg: Inzwischen schützen wir circa 80% unseres Einzugsgebietes. Das betrifft landwirtschaftliche Flächen ebenso wie Wälder und kommunale Räume. Damit sich z.B. die Landwirte optimal am Agrivair Programm zum Grundwasserschutz beteiligen können, wurden ihnen größere Grundstücke zur Verfügung gestellt. Inzwischen haben 60% der Landwirte auf Organic Farming, also ökologische Landwirtschaft, umgestellt. Sie tragen so einen großen Anteil daran, dass nicht nur ihre Erzeugnisse verantwortungsbewusst angebaut werden, sondern betreiben auch aktiven Grundwasserschutz.

Hans-Peter, Sie loben den direkten Austausch mit dem Verbraucherbeirat. Wird es solche Treffen in Zukunft häufiger geben?

Der Dialog mit dem Nestlé Verbraucherbeirat hat uns gezeigt, dass ein sehr großes Interesse an unserem Agrivair Programm besteht. Wir hoffen insofern auch in Zukunft auf weitere Treffen mit dem Nestlé Verbraucherbeirat.

Kurz vorgestellt:

Hans-Peter Edelbluth ist seit August 2011 Vorsitzender der Geschäftsführung der Nestlé Waters Deutschland GmbH in Mainz. In Zukunft möchte er das Agrivair Programm und die gesammelten Erfahrungen noch transparenter für die Öffentlichkeit machen.

Christophe Klotz verantwortet seit vier Jahren das Agrivair Programm in Vittel. Er freut sich über die große Zustimmung zu dem Programm in der Bevölkerungund lobt die gute Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort.