Mit gutem Gewissen genießen.

Ivonne Schneider erklärt, was hinter dem NESCAFÉ Plan steckt.

Verantwortung wird bei NESCAFÉ großgeschrieben. Wie können wir die Situation der Kaffeebauern vor Ort verbessern? Was können wir für einen nachhaltigen Kaffeeanbau tun? NESCAFÉ hat einen Plan, um den sich in Deutschland Ivonne Schneider kümmert.

Ivonne, was ist überhaupt der NESCAFÉ Plan?

NESCAFÉ ist die größte Kaffeemarke der Welt. Das bedeutet eine große Verantwortung – und eine große Chance. Wir können durch direkte Unterstützung der Bauern dafür sorgen, dass der Kaffeeanbau eine Zukunft hat und den Bauern eine gute Lebensgrundlage bietet. Unser NESCAFÉ Plan ist eine weltweite Initiative von Nestlé, um dies zu erreichen. Das fängt beim Kaffeeanbau an.

Wie kann NESCAFÉ die Situation der Kaffeebauern verbessern?

Schon heute beziehen wir einen großen Teil unseres Rohkaffees direkt von Kaffeebauern und deren Kooperativen. 2013 waren es fast 150.000 Tonnen, die wir direkt eingekauft haben. Und wir arbeiten daran, dass es noch mehr wird. Durch den Direkteinkauf erhalten die Bauern einen größeren Anteil des Marktwertes für ihren Kaffee – also bessere Preise. Da wir so direkt wie möglich mit den Erzeugern zusammenarbeiten, sind wir zudem näher dran und kennen die Probleme, die sie haben.


Wo genau liegen denn die Probleme in den Erzeugerländern?

Die Situation ist natürlich nicht überall gleich, aber in vielen Ländern recht ähnlich. In vielen Ländern sind es sinkende Ernten, teils durch ausgelaugte Böden, teils durch überalterte Pflanzen. Weil die Erträge nicht reichen, wird Regenwald gerodet. Gleichzeitig nimmt die Landflucht zu, da der Kaffeeanbau für viele keine Existenzgrundlage mehr bietet. Diejenigen, die auf dem Land bleiben, bauen oft andere Produkte an, die mehr Gewinn versprechen – wie z. B. Kautschuk.

Uns geht es darum, den Menschen, die die Grundlage für NESCAFÉ schaffen, nämlich den Kaffeebauern vor Ort, eine Perspektive zu geben. Wir möchten erreichen, dass sie ihren Beruf mit Hingabe, Erfahrung, Wissen und Stolz ausüben. Nur so können wir sicher sein, dass auch in Zukunft Kaffee in hoher Qualität und ausreichender Menge angebaut wird.

Was tut NESCAFÉ ganz konkret?

Wir arbeiten schon seit den 60er Jahren intensiv mit Kaffeebauern zusammen. 2010 haben wir diese Initiativen in dem NESCAFÉ Plan gebündelt. Bis 2020 werden wir über 280 Mio. Euro investieren, um die Situation in den Anbauländern zu verbessern. Gemeinsam mit unserem Partner, der Rainforest Alliance, unterstützen wir die Umsetzung der Standards des Netzwerks für nachhaltige Landwirtschaft im Kaffeeanbau. Als Mitglied der 4C Association hat sich Nestlé zudem auf einen klaren Verhaltenskodex verpflichtet, z.B. darf für den Kaffee für NESCAFÉ kein unberührter Wald gefällt werden. Im Rahmen des NESCAFÉ Plans züchten wir Setzlinge, die wir den Bauern kostenlos oder zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellen. So wird der überalterte Bestand an Kaffeebäumen, die immer weniger Bohnen tragen, aufgefrischt. Die Pflanzen werden auf konventionelle Weise gezüchtet, also ohne gentechnische Veränderungen. Sie sind robuster, weniger anfällig für Schädlinge, brauchen weniger Wasser und liefern höhere Erträge. Zwischen 2012 und 2013 wurden über 34 Millionen Setzlinge verteilt. Und wir machen weiter.

Am Ende gewinnen alle. Die Bauern vor Ort, die eine gesicherte Existenz haben und faire Preise für ihren Kaffee erhalten. Die NESCAFÉ Kunden in aller Welt, die ihren Nescafé mit gutem Gewissen und zu vernünftigen Preisen genießen können. Und natürlich: die Umwelt. 

 

Kurz vorgestellt:

Ivonne Schneider ist seit 13 Jahren bei Nestlé und hat bereits für viele verschiedene Bereiche wie Süßwaren und Babynahrung gearbeitet. Seit 2 Jahren gehört sie zum NESCAFÉ Team. Sie ist dort für NESCAFÉ Classic verantwortlich und kümmert sich in Deutschland um den NESCAFÉ Plan.