Bei unseren Rohstoffen schauen wir ganz genau hin.

Adrienne Héon-Kleinen im Gespräch über verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen bei MAGGI.

Adrienne, warum ist es für MAGGI wichtig, dass Rohstoffe verantwortungsvoll beschafft werden?

Uns von MAGGI ist klar, dass immer mehr Verbraucher beim Einkaufen darauf achten, wo die Rohstoffe herkommen. Deshalb ist es unser Ziel, bis Ende 2020 unsere wichtigsten Gemüse- und Kräutersorten verantwortungsvoll zu beschaffen – das sind 21 Sorten. Mit unserer am meisten eingesetzten Gemüsesorte, der Tomate, haben wir vor einiger Zeit begonnen.

Was genau bedeutet „verantwortungsvolle Beschaffung“ eigentlich? Können Sie uns das am Beispiel der Tomate genauer beschreiben?

Gemeinsam mit Conesa, unserem größten Tomaten-Lieferanten, und einer spanischen Nichtregierungsorganisation (NGO), der Fundación Global Nature, haben wir ein Projekt zur nachhaltigen Produktion von Tomaten ins Leben gerufen. Dabei schauen wir uns die wichtigsten Faktoren ganz genau an. Der Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln zählt hier genauso dazu wie beispielsweise der Verbrauch von Wasser. Ziel ist es, innerhalb dieser Zusammenarbeit Richtlinien für umweltfreundliche Anbaumethoden zu entwickeln. Die halten wir dann in einem Handbuch für alle Bauern fest.

Kürzlich haben Sie sich das Projekt persönlich angeschaut und wurden auf der Reise unter anderem von Foodbloggern und Journalisten begleitet. Wie kam es dazu?

Wir möchten die Beschaffung unserer Rohstoffe transparent machen – und dabei zeigen: Genau das, was da jetzt z. B. auf dem Feld wächst, landet bei uns im Produkt. Die Tomate ist dann zwar keine ganze Frucht mehr, aber immer noch dieselbe: Sie wird nur zerkleinert und zu Pulver getrocknet. Dazu haben wir uns im Sommer gemeinsam mit Foodbloggern, Journalisten und Mitgliedern des Nestlé-NGO und -Verbraucherbeirats auf den Weg nach Spanien gemacht. In der Region Extremadura haben wir uns angeschaut, wie die Tomaten für MAGGI angebaut und direkt vor Ort verarbeitet werden. Denn nichts ist glaubwürdiger, als wenn man sich selbst ein Bild von allem gemacht hat.



Und was konnten Sie vor Ort sehen und erleben?

Das war unglaublich interessant. Wir konnten ganz genau mitverfolgen, was mit den Tomaten auf dem Feld und in der örtlichen Fabrik passiert. Vom Anbau über die Ernte bis zum Waschen und der anschließenden Verarbeitung wurden alle Vorgänge offen gezeigt und besprochen. Das zeigt auch unser Film sehr schön. Durch die vielen neuen Eindrücke fand ein toller, spannender Austausch zwischen unseren Gästen, den Bauern, Vertretern von Conesa und Mitgliedern der Fundación Global Nature statt. Und natürlich wurde die ein oder andere Tomate auch frisch vom Strauch direkt auf dem Feld verkostet.

Lesen Sie hier, welche Eindrücke Verbraucherbeiratsmitglied Bernd Blanke aus Spanien mitgebracht hat. Und mehr zum Thema verantwortungsvolle Beschaffung bei MAGGI erfahren Sie hier.

Kurz vorgestellt:

Adrienne Héon-Kleinen ist seit 2009 bei Nestlé tätig und verantwortet seit 2015 die Kommunikation der Marke MAGGI und das MAGGI Kochstudio.