Sozialstandards in der Lieferkette: Kontrolle ist besser

Sozialstandards in der Lieferkette: Kontrolle ist besser.

Frau Ligons, Sozialstandards sind doch sicher auch bei Nestlé ein Thema?

Nina Ligons,  Teamleiterin Responsible Sourcing
Nina Ligons ist Teamleiterin Responsible Sourcing im Einkauf
Nestlé Deutschland und für Nachhaltigkeit in der vorgelagerten
Lieferkette verantwortlich.
Zu unserem Qualitätsverständnis gehört, dass auch unsere Lieferanten sich an klare Standards halten – und dazu gehören auch Umwelt- und Sozialstandards. Wir wollen in unserer Lieferkette weder Kinder- noch Zwangsarbeit, und wir legen Wert darauf, dass unsere Lieferanten auch Arbeitssicherheit großschreiben. Grundlage für uns ist der Nestlé Lieferanten-Kodex. Er definiert die Anforderungen, die wir an alle Lieferanten und Vorlieferanten haben. Nur wer unseren Lieferanten-Kodex akzeptiert und umsetzt, kann langfristig Lieferant von Nestlé sein.

Was genau verbirgt sich hinter dem Lieferanten-Kodex?

Der Lieferanten-Kodex regelt die Mindestanforderungen, die wir an unsere Lieferanten stellen: Dazu gehört das Verbot von Kinderarbeit, Vorgaben zu Arbeitssicherheit und Arbeitszeiten, zu angemessener Vergütung, zum Umweltschutz oder zum Thema Diskriminierung. Vieles davon wird zwar bereits von Gesetzen und Verordnungen geregelt und teilweise auch von Berufsgenossenschaften oder staatlichen Aufsichtsstellen kontrolliert. Unsere Anforderungen gehen aber noch ein Stück weiter ins Detail, und gelten auch in Ländern, wo staatliche Vorschriften und Kontrollen lückenhaft sind.

Und wie garantiert Nestlé die Einhaltung der Mindeststandards? Kontrollieren Sie das alles selbst?

Einige Vorgaben kontrollieren wir selber. Aber für die Einhaltung von Sozialstandards greifen wir auf unabhängige Auditoren, also auf derartige Kontrollen spezialisierte Unternehmen zurück. Bei diesen sogenannten „Responsible Sourcing Audit “ werden neben sozialen Standards auch Nachhaltigkeitsaspekte und Unternehmensführung unserer Lieferanten unter die Lupe genommen.

Wer führt für Nestlé diese Kontrollen durch?

Unabhängige Audit-Gesellschaften wie z.B. SGS, Buereau Veritas und Intertek, die auf der Plattform der Non-Profit-Organisation SEDEX arbeiten. Sie wurde 2004 gegründet und inzwischen gehören ihr weltweit 26.000 Unternehmen an, unter anderem auch Nestlé. Ziel der SEDEX ist es, das ethische Verhalten in der Lieferkette durch unabhängige Auditoren regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dafür wurde eigens das „Sedex Members Ethical Trade Audit 4 Pillars Protocoll“, abgekürzt SMETA 4 Pillar, entwickelt. Der Vorteil dieser gemeinsamen Plattform ist, dass nicht jeder Lieferant für jeden Kunden ein separates Zertifikat benötigt, sondern die Audit-Ergebnisse von allen Partnern genutzt werden können. Dies senkt die Kosten für die Lieferanten, ohne dass die Standards aufgeweicht werden.

Was genau wird bei den ethisch-sozialen Audits geprüft?

Zum Beispiel: Ist Kinder- oder Zwangsarbeit ausgeschlossen? Werden die Mitarbeiter respektvoll behandelt und nicht diskriminiert? Werden Arbeitssicherheitsstandards eingehalten? Werden Vergütungsregeln eingehalten und werden z.B. Überstunden angemessen vergütet? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die Audits nach dem SMETA-Standard auf den Grund. So können wir sicherstellen, dass nationale und internationale Gesetze sowie unser Lieferanten-Kodex tatsächlich eingehalten werden.

Was passiert nach einer solchen Prüfung?

Der Lieferant und wir bekommen anschließend einen Ergebnis-Bericht. Dieser Bericht zeigt Verstöße gegen unsere Anforderungen auf, aber auch wenn der Lieferant sich durch vorbildliche Maßnahmen auszeichnet. Wichtig ist das „Mängelprotokoll“, wie beim TÜV für`s Auto: Alle Mängel oder Verstöße müssen in einem klaren Zeitrahmen beseitigt werden. Dabei bieten wir selber bei Bedarf auch Unterstützung an. Sollte ein Lieferant sich weigern, Mängel zu beheben, bedeutet dies das Ende unserer Geschäftsbeziehung. Uns liegt aber viel mehr daran, in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten Verbesserungen voranzutreiben. Auf diese Art haben wir alle etwas davon: die Arbeitnehmer unserer Lieferanten, unsere Lieferanten, wir bei Nestlé – und natürlich auch die Käufer von Nestlé-Produkten.

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