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Die Produktentwicklung bei Wagner Pizza

Produktentwicklung

Die Entwicklung neuer Rezepte bei Wagner Pizza

Wie wir bei Wagner unsere Produkte ständig verbessern

Ende der achtziger Jahre im Restaurant „Peterberger Hof“ mitten im Saarland. Mittags und abends braten, brutzeln und garen die Köche für die Gäste des Hauses, doch jeden Morgen nehmen kreative Geister mit handwerklichem Hintergrund die Küche in Beschlag. Ihr Ziel: Im Auftrag des Restaurantchefs und Unternehmers Ernst Wagner neue Rezepte für Tiefkühlpizzen zu erfinden. Einer der Entwickler: Joachim Plein.

Zeitsprung in die Gegenwart: Das Unternehmen Nestlé Wagner gehört zu den größten europäischen Herstellern von Tiefkühlpizzen, produziert am Standort Nonnweiler attraktive Produkte für den halben Kontinent. Nach wie vor dabei ist Joachim Plein. Als ausgebildeter Bäckermeister und Leiter der Operativen Produktentwicklung ist er dafür zuständig, den Puls der Pizza-Liebhaber zu erfühlen und in Zusammenarbeit mit den Marktforschern des Unternehmens neue Bestseller zu erschaffen.

Ein Blick hinter die Kulissen

Lecker muss sie sein, ausgewogen und in hoher Stückzahl produzierbar: Wenn Joachim Plein sich daran macht, eine neue Tiefkühlpizza zu entwickeln, hat er diese drei Faktoren stets im Hinterkopf. Als Leiter der Operativen Produktentwicklung kreiert er in Nonnweiler neue Trends fürs Kühlregal.
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Steigende Anforderungen

„Die Erwartungen von Konsumenten steigen“, sagt Bäckermeister Plein. Fett, speziell gesättigte Fettsäuren, und Salz möglichst reduzieren und dabei den Geschmack optimieren – diese Ziele hat Joachim Plein immer im Hinterkopf, wenn er mit seinen Kollegen neue Teigmischungen anrührt, mit Belagsmischungen experimentiert oder bestehenden Produkten eine Überarbeitung verpasst. Mit ihrer engagierten Arbeit zahlen Plein und sein Team auf das Ziel von Nestlé ein, Lebensqualität zu verbessern und zu einer gesünderen Zukunft beizutragen. Wie wir unsere Produkte systematisch verbessern, klären wir hier.

Mit dem Nestlé Nutritional Profiling System (NNPS) hat Nestlé hat eine Methode entwickelt, die Nährwerte aller Produkte einer kritischen Prüfung zu unterziehen und, wo erforderlich, zu überarbeiten. Die Kriterien des Systems beruhen hierbei auf den Empfehlungen anerkannter Institutionen zur Nährstoffzufuhr und Nahrungsmittelauswahl. Ziel ist es, dass möglichst viele Produkte die im NNPS festgelegten Höchstwerte für Kalorien, Natrium (Salz), zugesetzten Zucker, gesättigte Fette sowie weitere Nährstoffe nicht überschreiten. Gleichzeitig sollen Minimalwerte für positive Stoffe wie Calcium oder Protein erreicht werden.
NNPS kurz erklärt

Echter Geschmack und gute Zutaten

Seit Ernst Wagner 1973 seine erste Pizza aus dem selbstgebauten Steinofen holte, wird bei Nestlé Wagner größten Wert auf besten Geschmack, sorgfältig ausgewählte Zutaten und ausgefeilte Rezepturen gelegt. Dazu gehört der Verzicht auf künstliche Aromen und Farbstoffe. „Wir verwenden nur qualitativ hochwertige Zutaten, zum Beispiel ausschließlich Tomaten aus Freilandanbau in Italien und 100% echten Käse – etwa Emmentaler, Provolone oder Mozzarella", erzählt Joachim Plein.
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Nestlé Wagner Qualität sonnengereifte Tomaten

Unsere Tomaten - gereift unter italienischer Sonne

Alle Tomaten auf den Produkten von Nestlé Wagner stammen aus Freilandanbau in Italien. Gemeinsam mit der unabhängigen Nicht-Regierungsorganisation Fundación Global Nature (FGN), und dem Lieferanten Steriltom hat Nestlé Wagner 2017 ein Projekt zur Förderung von Biodiversität (oder Artenvielfalt) im Anbau gestartet.

Auf die gute Qualität der Tomaten und ihren intensiven Geschmack sind die Landwirte aus der Emilia Romagna stolz. Seit rund 30 Jahren liefert das Familienunternehmen der Familie Squeri aus Piacenza Tomaten an Wagner. Rund 30km um den Firmensitz liegen die Höfe und Felder der Landwirte, die ihre Tomaten gleich nach der Ernte an die Familie Squeri liefern. Nestlé Wagner verarbeitet jährlich rund 17.000 Tonnen Tomaten, größtenteils als Tomatenpulpe oder Tomatenmark. Die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit, die zertifizierte „qualita controllata“ aus der Emilia Romagna und die stabilen, langjährigen Lieferbeziehungen zwischen dem Lieferanten und den Landwirten schaffen die gute Basis für die gemeinsame Arbeit am nachhaltigem Tomatenanbau.

Die Vielfalt der Tier-und Pflanzenwelt ist ein wichtiges Merkmal gesunder Ökosysteme. Die intensive landwirtschaftliche Nutzung setzt europaweit die Artenvielfalt unter Druck. Daher sollen Maßnahmen umgesetzt werden, um Lebensräume zu erhalten und für mehr Artenvielfalt zu gestalten.

Im Juli 2017 trafen sich Vertreter der Nestlé Deutschland AG, der Nestlé Wagner GmbH, des Lieferanten Steriltoms und der Fundación Global Nature zur Ortsbesichtigung und ersten Auswahl geeigneter Flächen für die Umsetzung von Maßnahmen zur Bewahrung der Biodiversität. Geplant ist außerdem der Bau von Nestboxen für Vögel und Fledermäuse. Vor Umsetzung der Aktivitäten werden entsprechende Genehmigungen bei den örtlichen Behörden eingeholt.

Gemeinsam mit unseren Lieferanten wollen wir so den nächsten Schritt in der langjährigen Zusammenarbeit gehen – zum Nutzen der Kulturlandschaft und der Artenvielfalt. Die Projekte für Tomatenanbau in Spanien und Italien sind Bestandteil der Programme von Nestlé für Verantwortungsvollen Einkauf.

Wo kommen eigentlich unsere
Tomaten her?

Was wir mit den italienischen Familienbetrieben Squeri, Alussi und Bassanoni gemeinsam haben? Wir legen größten Wert auf Tradition und Qualität! Erfahren Sie im Video mehr über die Zusammenarbeit und wo genau die Tomaten für unsere Soßen herkommen.
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