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Nescafé stolze Kaffeebauern

STOLZE KAFFEE-
BAUERN

Wir möchten erreichen, dass Kaffeebauern ihren Beruf mit Hingabe, Erfahrung, Wissen und Stolz ausüben. Denn nur so können wir sicher sein, dass auch in Zukunft Kaffee in hoher Qualität und ausreichender Menge angebaut wird.

 

WER GUTEN KAFFEE ANBAUT,
DARF STOLZ DARAUF SEIN

Wer guten Kaffee anbaut, darf stolz darauf sein
Es ist kein Geheimnis, dass viele Kaffee-Kleinbauern immer noch unter prekären Lebensumständen leiden. Die kargen Erträge ihrer Arbeit können ihnen kaum das Leben sichern; sie haben keinen Zugang zu Gesundheitsfürsorge und Bildung. Das wiederum führt dazu, dass sie allzu oft der Macht der Einkäufer ausgeliefert sind und ihre Preise nicht selbst bestimmen können. Wer von dieser Gruppe kann, sucht sein Heil oft in der Stadt, wo es ihm möglicherweise noch schlechter geht.
Wir von NESCAFÉ wollen diesen Zustand nicht akzeptieren:
  • Ein großer Schwerpunkt des NESCAFÉ PLANs liegt auf der Förderung der Kaffeebauern. Unser Ziel: den Beruf für eine neue Generation von Landwirten in unseren Herkunftsländern attraktiv und auskömmlich zu gestalten. 
  • Nicht zuletzt aus diesem Grund legen wir so viel Wert darauf, immer mehr Kaffee ohne Zwischenhändler von den Bauern zu kaufen. 
  • Rund 280 Millionen Euro werden in einem Zeitraum von 10 Jahren investiert, um u.a. Kaffeebauern Kaffeepflanzen zur Verfügung zu stellen


NESCAFÉ trägt mit praktischen Maßnahmen dazu bei, dass Kaffeebauern ihren Beruf mit Stolz ausüben können.

 

ERTRAGREICHERE UND
WIDERSTANDS-
FÄHIGERE PFLANZEN

Ein Kaffeestrauch trägt etwa 20 Jahre lang Früchte; danach fällt die Ernte mit jedem weiteren Jahr geringer aus. Neue Setzlinge aber kosten viel Geld – insbesondere, wenn der Bauer in neue, ertragreichere Sorten investieren will. Das können sich viele nicht leisten. Unsere neuen jungen Kaffeepflanzen dagegen bringen nicht nur mehr und bessere Bohnen, sie brauchen auch deutlich weniger Wasser, und sind resistent gegen viele Krankheiten und Schädlinge. Solche neuen Pflanzensorten entwickeln und vermehren wir mit Hilfe modernster Technik – und zwar auf traditionellem Wege, ohne Genmanipulation. 
Den ärmsten Kaffeebauern – beispielsweise in Kolumbien – stellen wir diese Setzlinge frei zur Verfügung. Das bedeutet:
  • Der Kaffeebauer darf diese Sträucher selbst weiter vermehren.
  • Und er darf seine Ernte nach Belieben am Markt anbieten. 
Denn nur wer unabhängig von seinem Abnehmer oder seinem Saatgutlieferanten agiert, kann seine Arbeit mit Stolz und Hingabe erfüllen.
 
In anderen Regionen, wie beispielsweise Brasilien, kommt es hingegen auch sehr darauf an, den lokalen Markt auch für Pflanzensetzlinge intakt zu halten. Hier bieten wir unsere Kaffeesetzlinge gegen einen fairen Marktpreis an, der zwar unsere Kosten nicht deckt, aber doch dafür sorgt, dass Kaffeebauern aus der Gegend nicht in ihrer Existenz gefährdet werden.


Bis 2020 werden wir 220 Millionen neue Pflanzen zur Verfügung stellen, um weltweit zur Verjüngung und Qualitätsverbesserung des Kaffeebestandes beizutragen.

 

BESSERE LANDNUTZUNG

Bessere Landnutzung
Die über Generationen gesammelte Erfahrung der Kaffeebauern vor Ort ist einer unserer wertvollsten Schätze. Es ist aber genauso wichtig, moderne wissenschaftliche Erkenntnisse in die Arbeit des Kaffeebauern einfließen zu lassen:
  • Nicht alle traditionellen Anbautechniken sind tatsächlich auf lange Sicht nachhaltig. 
  • Obwohl es rentabel scheint, sich ganz auf eine Nutzpflanze zu konzentrieren, so sind Monokulturen langfristig nicht gut für den Boden und machen den Kaffeebauern oft abhängig vom Abnehmer.
  • Auch Klimaschwankungen stellen ein hohes Risiko dar: Fällt die Kaffeeernte in einem Jahr schlecht aus, ist derjenige Bauer gut beraten, der noch andere Feldfrüchte im Angebot hat. 
Damit unsere Kaffeebauern das Beste aus ihrem Ackerland machen können, helfen wir ihnen durch gezielte Schulungen, den Hektar-Ertrag ihrer Kaffeepflanzen zu steigern. So bleibt genug Fläche für andere landwirtschaftliche Erzeugnisse. 


NESCAFÉ schult Landwirte darin, den Hektar-Ertrag ihrer Kaffeepflanzen nachhaltig zu steigern und Abhängigkeit, Bodenauslaugung und Neurodungen zu vermeiden.

 

NEUE TECHNIK FÜR
FORTSCHRITTLICHE LANDWIRTSCHAFT

Neue Technik für fortschrittliche Landwirtschaft
Viele moderne landwirtschaftliche Techniken sind erst durch Forschung und neue Technologien möglich geworden. Dazu gehören beispielsweise wassersparende Bewässerungstechniken, die der einzelnen Kaffeepflanze nur genau so viel Wasser zumessen, wie sie braucht. Der korrekte Einsatz moderner Dünger und Schädlingsbekämpfungsmittel zählt ebenso dazu wie der richtige alljährliche Rückschnitt der Sträucher. Darüber hinaus braucht ein Bauer, der im heutigen Wirtschaftsleben bestehen will, betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse.
NESCAFÉ trägt dazu bei, den gewaltigen weltweiten Schulungsbedarf zu decken:
  • Einschlägige Schulungen für rund 10.000 Bauern pro Jahr. 
  • Besuche der Erzeuger vor Ort.
  • Einladungen auf eine unserer 300 Versuchsfarmen rund um den Globus.
  • Derzeit ein Team von mehr als gut zwei Dutzend Agrarwissenschaftlern. 
  • Zusätzlich etwa 350 weitere Berater und Feldtechniker, die ihr Wissen mit unseren Erzeugern teilen.


NESCAFÉ unterhält Agrarwissenschaftler und Versuchsfarmen für die Weiterbildung von Landwirten in modernsten Anbautechnologien.

 

WARUM IST DER KAFFEE
FÜR NESCAFÉ NICHT ZERTIFIZIERT?

Warum ist der Kaffee für NESCAFÉ nicht zertifiziert?
Als größte Kaffeemarke der Welt  arbeitet NESCAFÉ mit ca. 1 Million Farmern und Farmarbeitern zusammen, von denen viele keine Zertifizierung erlangen können. In Kooperation mit bekannten Zertifizierungsunternehmen können wir aber vielen Kleinbauern dennoch zu besseren Lebensverhältnissen verhelfen:
 
Wir arbeiten eng mit der Rainforest Alliance zusammen. Diese hat ihrerseits als Mitglied der internationalen Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) Sustainable Agriculture Network (Netzwerk für nachhaltige Landwirtschaft) einen Katalog an Standards aufgestellt, der Mindestanforderungen an Umweltschutz, wirtschaftliche Bedingungen, Arbeits- und Menschenrechte formuliert. 
 
Einen ähnlichen Katalog an Maßstäben vertritt die
4C Association, ein Zusammenschluss von Akteuren entlang der Kaffee-Kette, der von den bekannten Zertifizierungsorganisationen unterstützt wird. Das gemeinsame Anliegen ist die Förderung von Nachhaltigkeit im Kaffeeanbau. Nestlé gehört zu den Gründungsmitgliedern.
Alle Mitglieder, so auch Nestlé mit NESCAFÉ, haben sich dabei verpflichtet, einem Kodex zu folgen, der die Kriterien für einen Einstieg von Kaffeebauern in einen nachhaltigen Anbau ermöglicht. 4C-Kaffee muss dabei 28 Grundsätze erfüllen, die umweltbezogene, soziale und ökonomische Aspekte enthalten. Dies sind aber nur die Mindestanforderungen für nachhaltigen Kaffeeanbau und nicht das Endziel. Dennoch ermöglicht es den Kaffeebauern einen Einstieg in eine nachhaltigere und ertragreichere Landwirtschaft.
 
NESCAFÉ schult Kaffeebauern und begleitet sie auf dem Weg, sich auf diesen 4C Standard prüfen und verifizieren zu lassen. NESCAFÉ hat sich zum Ziel gesetzt, 180.000 Tonnen 4C Kaffee direkt von Kleinbauern oder –kooperativen zu beziehen. Dies tun wir, ohne uns selbst auf den Verpackungen unserer Produkte mit einem weiteren „Gütesiegel“ zu schmücken. 
So nutzt du als Verbraucher und wir als Produzenten unsere gemeinsame Marktposition, um bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für unsere Geschäftspartner am Anfang der Wertschöpfungskette durchzusetzen. Das sichert uns allen zudem erschwinglichen Kaffee hoher Qualität für die Zukunft. 


NESCAFÉ erhöht in seinen Produkten nach und nach den Anteil des Kaffees, der nach internationalem 4C Standard verifiziert ist, und begleitet Kaffeebauern durch Schulungen auf dem Weg in eine nachhaltigere Landwirtschaft.